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Lehrerfortbildung für Geschichte vor Ort

Das Niedersächsische Institut für Historische Regionalforschung Hannover (NIHR) bietet im Rahmen seines umfangreichen Service auch Fortbildungen für Schulen an, die historische Epochen mit örtlichen Fallbeispielen verknüpfen wollen.

In einem Rundschreiben vom August 2004 lädt der Geschäftsführer des NIHR die Schulen ein, von dem Angebot Gebrauch zu machen:

"Die räumliche ist nicht zwingend mit der didaktischen Nähe identisch. Doch der Bezug zum eigenen Lebensumfeld kann für Schulerinnen und Schüler eine Motivation sein. Ist es möglich, ein von den Rahmenrichtlinien vorgegebenes Thema am lokalen oder regionalen Beispiel zu behandeln, den Unterricht in einzelnen Fällen sogar außerhalb der Schule ?vor Ort? stattfinden zu lassen, dann sollte dies erwogen werden.

Das Niedersächsische Institut für Historische Regionalforschung kann ? zum Beispiel im Rahmen einer Lehrerfortbildungsmaßnahme - Hilfestellungen leisten, die zur Arbeit mit dem örtlichen Fallbeispiel in Fächern wie Geschichte, Erdkunde oder ?moderner? Heimatkunde motivieren. Zugleich können dabei allgemeine aktuelle wissenschaftliche Ansätze vorgestellt und diskutiert werden, denn die Halbwertszeit des Fachwissens nimmt in allen Disziplinen ab.

Als Themen von Fortbildungsmaßnahmen, die allesamt das Ziel haben, (forschungs-) methodische Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und deren Inhalte kombiniert werden können, bieten sich unter anderem an

  • Themenvorschläge für Unterrichtseinheiten mit lokalem oder regionalem Bezug:
    Dieses Seminar soll den Einstieg in die ?Analyse des Lokalen? erleichtern. Der jeweilige Schulstandort und die Rahmenrichtlinien werden dabei berücksichtigt.
  •  Einführung in zeitökonomische Recherche-Methoden:
    Lehrbücher und gängige Lehrmittel gehen selten auf ?das örtliche Element? ein. Daher erfordert der Unterricht am Lokalbeispiel mehr Vorbereitungs- und Rechercheaufwand. Eine Seminarveranstaltung mit dem NIHR informiert über einschlägige Hilfsmittel vom Handbuch bis zur Quellensammlung. Gerade das Internet bietet die Möglichkeit, zügig Informationen zu gewinnen. Allerdings verlangt die Datenflut nach Orientierungshilfen. Das Web erleichtert aber auch die klassische Recherchearbeit; Datenbanken wissenschaftlicher Bibliotheken sind online zu nutzen und Ausleihen vorzunehmen. So ist der Zeitaufwand bei der Literaturbeschaffung fast zu halbieren.
  • Unterstützung bei der Auffrischung des Fachwissens:
    Ein derartiges Seminar bringt Lehrkräfte thematisch ?gezielt? wieder auf den aktuellen Forschungsstand. Die Inhalte der Lehrveranstaltung richten sich nach den konkreten Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer. In jüngerer Vergangenheit hat das NIHR bei Lehrerfortbildungsmaßnahmen zu Themenfeldern wie ?Historische Karten? und ?Gedenkstätten und Mahnmale im Unterricht? mitgewirkt. Als Referentinnen und Referenten stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereit, die seit vielen Jahren Erfahrungen in der Erwachsenenbildung gewonnen haben und die praktisch die gesamte methodische und inhaltliche Bandbreite regionalhistorischer Themen vertreten können."

Kontaktaufnahme:
Niedersächsisches Institut für Historische Regionalforschung e.V.
Martin Stöber
Hansteinstraße 3
D-30419 Hannover
Fon: (49 511) 2 15 12 30
Fax: (49 511) 2 15 12 33
Email: info@regionalforschung.de
Internet: www.regionalforschung.de
   
  
   
 

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