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Preisträger der Henning von Burgsdorff-Stiftung 2003

Am 20. September 2003 entschied sich die Jury der Burgsdorff-Stiftung, Frau OStD? Netzel, Hannover, als Vorsitzende, Herr Prof. Dr. Mütter, Oldenburg, Herr Dr. Sinemus, Göttingen, und Herr StD Thunich, Hannover, für folgende Preisträger, die  - nach dem Ziel der Stiftung -  ein besonders gelungenes bzw. innovatives Unterrichtsmodell / Projekt realisiert haben:

 

  1. Frau Ilse Henneberg

Kooperative Gesamtschule (KGS) Stuhr-Brinkum
Brunnenweg 2, 28816 Stuhr

Preisgeld: 1000,00 ?

Frau Henneberg erhielt die Auszeichnung für ihre seit gut 10 Jahren regelmäßig stattfindenden Projekte "Spurensuche" zum Holocaust, an dem inzwischen weit mehr als 50 Schülerinnen und Schüler beteiligt waren und die sich in Ausstellungen, Lesungen und mehreren Veröffentlichungen niedergeschlagen haben. Besonders erwähnt wurden die beiden letzten Projekte:

  • Erinnerungen einer ungarischen Jüdin, die als Buch erschienen sind:
    Lilly Kretesz: Von den Flammen verzehrt. Mit einer Dokumentation von Schülerinnen und Schülern der Kooperativen Gesamtschule Stuhr-Brinkum. Bremen 1999
  • Verantwortung in Technik und Wissenschaft mit dem Titel
    "Niedergefahren zur Hölle ? aufgefahren zum Himmel" ? Werner v. Braun und die Produktion der V2-Raketen im KZ Mittelbau-Dora

Einzelheiten zu den Projekten, ihren Projektbeschreibungen, Methoden und Einzelergebnissen vgl. die Präsentation im Internet:

http://www.spurensuche-online.de/

http://www.holocaust-education.de/holocaust/g/project/A023

 

2.      Herr Thomas Gundermann

Robert-Koch-Schule Clausthal-Zellerfeld
Berliner Str. 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Preisgeld: 600,00 ?

Herr Gundermann wurde dafür ausgezeichnet, dass er in umfassender Weise den Ansatz realisiert hat, durch Regionalgeschichte unter Nutzung örtlicher Denkmäler den Geschichtsunterricht zu bereichern und zu veranschaulichen.

Besonders erwähnt wurde sein Denkmal-Projekt über die ehemalige Sprengstofffabrik in Clausthal-Zellerfeld: "'Werk Tanne' - Ein Beispiel für Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit im Harz 1933-1945".

Die umfangreiche Internet-Präsentation des Projekts ist abrufbar unter im "Geschichts@tlas Niedersachsen": http://geschichtsatlas.de/~ga22

Zur Einbindung seines Projekts in den methodisch-didaktischen Rahmen der Regionalgeschichte im Unterricht vgl. seinen Vortrag auf der Fachtagung Geschichte "Problemorientiertes Lernen mit Medien im Geschichtsunterricht", 13./14. Februar 2003, in Goslar, u.d.T.:
"Lernen am Original. Die Rolle von Denkmalen in der Geschichtsdidaktik",
veröffentlicht: http://www.n-21.de/fachtagung/archiv/Goslar/Original/body_original.html

 

3.   Frau Sabine Castrup

Abendgymnasium Osnabrück
Hanns-Braun-Str. 2, 49082 Osnabrück

    Preisgeld: 400 ?

    Frau Castrup wurde ausgezeichnet für ihr Projekt "Die Novemberpogrome 1938. Brandstiftung, Plünderung, Verfolgung in Osnabrück".

    Eine ausführliche Beschreibung des Projekts findet sich unter:
    http://www.projekt-agos.de/Projekt2/Projekt.htm
    http://www.projekt-agos.de/historisch/start.htm

    Im Jahr 2002 gestaltete die Projektgruppe die zentrale Veranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht in Osnabrück, niedergelegt auf einer CD u.d.T.: "Lieder und Gedichte zur Gedenkveranstaltung "Die Novemberpogrome 1938", hg. im Auftrag des Abendgymnasiums Osnabrück, Herbst 2002 (Produktion: Sebastian Wernke-Schmiesing).

    Zugleich erschienen die Projekt-Ergebnisse, Interviews, Gespräche mit jüdischen und nichtjüdischen Zeitzeugen u.v.a. in Buchform:
    Die Novemberpogrome 1938. Brandstiftung, Plünderung, Verfolgung in Osnabrück. Hg. vom Abendgymnasium Osnabrück. Osnabrück 2002


     

    Die Preise wurden von der Vorsitzenden der Stiftung, Frau OStD' Netzel, im Rahmen des Tages des Geschichtslehrers am 6. November 2003 im Historischen Museum Hannover übergeben.

     

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