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Preisverleihung 2014 - Rede des Vorsitzenden OStD i.R. Dr. Martin Stupperich

 

Der Vorsitzende der Burgsdorff Stiftung würdigte die Preisträger 2014 wie folgt:      

 

 

Laudatio

 für

Vera Grafe, Stolzenau

 

Liebe Frau Grafe,

 

Ihr Projekt ist ein Ergebnis der Arbeit im Seminarfach des Gymnasiums Stolzenau, die über zwei Jahre angelegt war.

 

Das Thema „Stolpersteine für Stolzenau“ implizierte bereits die regionalgeschichtliche Ausrichtung des Projekts und somit die enge Anbindung an den Geschichtsunterricht, auch wenn Sie das Vorhaben als fächerübergreifendes Projekt ausweisen. Diese Ausrichtung auf den Nahbereich der Schüler trug zur langfristigen Motivation Ihres Kurses bei, sich über einen längeren Zeitraum hinweg mit ein und derselben Thematik zu befassen. Zudem war so die Arbeit an zahlreichen außerschulischen Lernorten möglich, u.a. im Archiv und in der Gemeinde. Angesichts der fächerübergreifenden Anlage des Projekts war ausgehend von Geschichte auch eine andere Schwerpunktsetzung möglich, z.B. im Bereich Kunst. Aber auch Deutsch, Musik, Politik und Englisch waren einbezogen.

 

Auch in diesem Projekt zeigte sich der biografische Ansatz in der Erarbeitung der Schicksale Einzelner als der naheliegende, zumal dieser Zugang den Schülern sehr entgegenkommt. Auch dies ist ein Weg, Geschichtsbewusstsein zu entwickeln. Die Verlegung der Stolpersteine selbst ist Teil eines auch andernorts umgesetzten Projekts des Künstlers Gunter Demnig. Für Stolzenau wie für jeden Ort, der sich die Verlegung von Stolpersteinen zur Aufgabe macht, ist es ein Beitrag zur Geschichtskultur des Ortes. Zudem wird eine Form des gemeinsamen Geschichtsbewusstseins geschaffen, denn dass es überhaupt jüdische Mitbürger gegeben hatte und dass diese eines Tages deportiert wurden, war aus dem kollektiven Gedächtnis geschwunden.

 

Das Projekt erforderte die Kontaktaufnahme mit der politischen Gemeinde. Damit erhielten die Schüler Einblicke in politische Vorgänge und Verfahrensweisen. Diese Annäherung war erfolgreich, besonders auf dem Hintergrund zahlreicher negativer Erfahrungen mit dem Rat der Stadt Stolzenau in der Vergangenheit, wenn es um vergleichbare Vorhaben ging. Die Schüler lernten, ihr Anliegen sorgfältig vorzubereiten und bei gemeinsamen Auftritten im Rat überzeugend zu sein. Der Erfolg in Stolzenau strahlte auf benachbarte Gemeinden wie Uchte und Rehbug-Locccum aus.  Dort sollen jetzt ebenfalls Stolpersteine verlegt werden.

Bei der Nachforschung nach Angehörigen Stolzenauer Juden in den USA und anderswo kam es zu überraschenden Einsichten und Begegnungen. Einer der Nachfahren kam persönlich nach Stolzenau, um der Verlegung der Stolpersteine beizuwohnen.

 

Ein wichtiger Teil des Projekts wurde die Publikation., was wiederum zu einer neuen Erfahrung für die Schüler führte, die vermutlich bisher kaum Erfahrung im Umgang mit der Erstellung von Printmedien hatten. Die unterschiedlichen Teile der Veröffentlichung gehen dabei im Kern auf die Facharbeiten der Schülerinnen und Schüler zurück. Drei dieser Facharbeiten wurden als die besten im Landkreis ausgezeichnet. Das so entstandene Buch stellt eine Dokumentation aller Aktivitäten während der zwei Jahre des Seminarfachkurses dar.

 

Sowohl die Publikation als auch die zahlreichen Gespräche mit Augenzeugen und den Nachfahren im Ausland trugen zur Entwicklung der Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schüler bei. Dazu gehörte aber auch der Umgang mit eher sperrigen Positionen in den Gesprächen mit Zeitzeugen, die durchaus noch vorhanden sind.

 

Sowohl die Kursteilnehmer als auch die Lehrerin zeigten ein hohes Engagement , das sich u.a. auch in den zahlreichen Arbeitstreffen an Feier- und Ferientagen zeigte, durch die das Projekt letztlich zum Erfolg gebracht wurde. Auch äußere Verhaltensweisen wie die permanente Vollzähligkeit aller zu den Verabredungen deuten auf das hohe Maß an Schülermotivation und Schülerorientierung des Projekts. Das spiegeln die ausführlichen persönlichen Stellungnahmen der Schülerinnen und Schüler zur Genüge wider.

 

 

Sie haben mit diesem Projekt in der Stadt Stolzenau und im Umland Erhebliches bewirkt, Schüler zu selbstständigem Arbeiten  und öffentlichem Handeln angeleitet und Ihrer Stadt zu neuem Geschichtsbewusstsein verholfen. Dies verdient Anerkennung und rechtfertigt die Zuerkennung eines

 

Ersten Preises.

 

 


 

 

 

Laudatio

 für

Martin Krol, Bentheim

 

Lieber Herr Krol,

 

Sie haben sich mit dem Seminarfach-Projekt unter dem Titel „Grenzgeschichten- Erfahrungen mit Krieg, Faschismus und den Folgen im Grenzbereich der Grafschaft Bentheim“ und einer darauf basierenden Veröffentlichung mit dem Titel „Von Blinden, Einäugigen und Sehenden“ beworben. Es entstand ein Buch, das sehr gut die erfolgreiche wissenschafts-propädeutische Arbeit in Ihrem Kurs erkennen lässt. Die Voraussetzungen dazu waren durch die räumliche Eingrenzung auf die Region Grafschaft Bentheim und die angrenzenden Gebiete der niederländischen Twente sowie durch den biografischen Ansatz, den Sie wählten, in besonderer Weise gegeben. Man könnte sagen: Hier war durch diesen Ansatz bereits eine quasi didaktische Reduktion gegeben, die die Schüler in die Lage versetzte, in die von ihnen jeweils übernommenen Teilthemen tiefer einzudringen und Lösungen von Problemen zu erarbeiten, die durch die Komplexität einzelner Fälle oder auch einfach nur durch den Mangel an Quellen zu Einzelfragen entstanden, ohne Gefahr zu laufen, in einem Meer von Fakten zu ertrinken.

 

Es entstand eine gemeinsame Veröffentlichung mit sechs Teilthemen: die Täter, die Opfer, die Rolle der Grenze, Schule und Unterricht, Formen des Widerstandes und Neubeginn nach dem Krieg.

Basis waren Facharbeiten zu einzelnen Akteuren der Geschichte dieser Zeit und ihren Erfahrungen, deren Kenntnis auf den Quellen des Osnabrücker Staatsarchivs, auf Zeitungsberichten aus der Zeit oder auch auf Zeitzeugeninterviews beruhten.

 

Bei aller Begeisterung für das Projekt musste doch zunächst eine Faktenbasis geschaffen werden, um sicher zu gehen, dass die Erkenntnisse der Schüler nicht im luftleeren Raum, sondern auf der Grundlage soliden historischen Wissens gewonnen wurden. Dies ist offenbar auch in der Grafschaft Bentheim notwendig, angesichts der Tatsache, dass das geschichtliche Orientierungswissen aus der Mittelstufe sich nur in rudimentären Resten in die Oberstufe fortpflanzt.

 

Es zeichnet Ihren Kurs und damit Ihre Arbeit aus, dass es bei einzelnen Themen zu regelrechter Forschungsarbeit kommen konnte, denn z.B. das sog. Niemandsland, die entmilitarisierte Zone an der niederländischen Grenze war in der Literatur so gut wie nicht bearbeitet. Auch wissenschaftliche Aha-Erlebnisse mit bekanntlich hohem heuristischem Wert blieben nicht aus. So wunderte und empörte sich eine Schülerin über die ungeahnt niedrige Bestrafung für Vergehen eines hohen NS-Funktionärs in der Grafschaft zu Beginn der Fünfzigerjahre, was allerdings ein ausgesprochenes Kennzeichen der Zeit war. Dies führte sogar zu dem Entschluss der Schülerin, Jura als Studienfach zu wählen.

 

Ihr Buch wurde in einer Aulaveranstaltung Ihres Gymnasiums in Nordhorn vorgestellt. Die Presse berichtete darüber. In derselben Veranstaltung zeigte der Niederländer und Heimatforscher Borggreve, der ähnliche Erfahrungen aus der NS- und Besatzungszeit während  des Krieges auf niederländischer Seite gesammelt hatte, seinen darauf basierenden Film mit den völlig anderen niederländischen Perspektiven. Es zeichnet Ihre Arbeit aus, dass es Ihnen gelungen ist, den durchaus heterogen zusammengesetzten Kurs zu einem Kurs- oder auch Mannschaftsgeist zu bringen, der es Sie überhaupt wagen ließ, eine Veröffentlichung in Erwägung zu ziehen, denn ein solches Vorhaben setzt ein hohes Maß an Verbindlichkeit voraus.

 

Es ist klar ersichtlich, dass Sie mit diesem Projekt wichtige Kompetenzen auf Seiten der Schüler herbeiführen konnten. Neben der Wahrnehmung der Perspektivität, ja Multiperspektivität von Geschichte, gehört dazu auch die Erkenntnis der Kontroversität in der Geschichte. Auch die Herstellung von Gegenwartsbezügen z. B. in der Erfahrung der niederländischen Grenze damals als Riss durch die deutsch-niederländische Gesellschaft der Grenzregion, dann aber als Begegnungsraum der Bevölkerung zweier Länder auf der Grundlage des vereinten Europa. Auch wenn bis heute auf beiden Seiten der Grenze jeweils anders über die Kriegszeit gesprochen wird, so ist den Schülern doch deutlich geworden, dass es keine Schwarz-Weiß-Zeichnungen geben kann, denn nicht jeder ist zum Helden geboren und viele Einäugige werden Gründe gehabt haben, einäugig zu sein.

 

Insgesamt handelt es sich um eine kompetenzorientierte starke gemeinsame Leistung Ihres Kurses mit hohem Selbständigkeitsgrad auf Seiten der Schüler und einer überraschend starken Motivation für die Sache, so dass Ihnen zu Recht ein

 

Erster Preis

zusteht.

 

 


 

 


Laudatio

 für

Anke Hoffmann und Johannes Möller, Oldenburg

 

 

Liebe Frau Hoffmann, lieber Herr Möller,

 

Sie haben sich mit einem fächerübergreifenden Projekt der Liebfrauenschule Oldenburg unter dem Titel „Swing Kids. Theorie und Theater“ beworben.

 

Teilnehmer an diesem Projekt waren Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Swing Kids“ aus  11 und 12 sowie die Mitglieder der Big Band aus den Klassen 9 bis 12. Außerdem waren der Prüfungskurs Geschichte des 12. Jahrgangs und die Klasse 10c Ihrer Schule mit einer Unterrichtseinheit beteiligt.

 

Es war notwendig zunächst eine Sachbasis zu erarbeiten. Dies geschah auf dem Weg über Referate zu Themen wie Familie und Erziehung in der NS-Zeit, Schule, HJ und BDM, Reichskulturkammer, entartete Kunst etc. Hier flossen Interviews mit den Großeltern und die Lektüre von Quellenstücken unterschiedlicher Art ein, was zu einer starken Identifikation mit den Jugendlichen der damaligen Zeit führte. Die Facharbeiten vertieften diese Ansätze.

 

Damit sind die Vorarbeiten genannt, auf deren Grundlage die Schüler unter Ihrer Anleitung ein eigenes Textbuch entwarfen, das dann durch Ihre Überarbeitung zur gültigen Bühnenfassung weiterentwickelt wurde. Diese wiederum war Basis der Proben des Stückes, die das ganze dritte Halbjahr in Anspruch nahmen.

 

Der kooperierende Geschichtskurs bearbeitete parallel das Thema „Nationalsozialismus“ und im zweiten Halbjahr das Thema „Erinnerungskultur“. So entstand eine laufende Begleitung und Reflexion der Theaterarbeit. Die Klasse 10c entwickelte Stellwände zum Thema, die die Aufmerksamkeit der Schulgemeinschaft und danach die der Oldenburger Öffentlichkeit weckten, denn sie wurden rings um die „Kulturetage“, den tatsächlichen Aufführungsort aufgestellt.

 

Das große Ereignis war die Aufführung am Gedenktag 27. Januar in der Kulturetage vor ausverkauftem Haus. Eine Wiederholung für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 wurde am folgenden Tag gegeben.

 

Die Aufführung wurde mit Trainereinsatz auch professioneller Personen aus Tanz und Theater zu einem Erfolg. Dazu spielte die 25köpfige Big Band  der Liebfrauenschule. Die schulischen Räumlichkeiten konnten die Rahmenbedingungen für die Aufführung nicht mehr bieten. Mit der Verlagerung der Aufführung in die Kukturetage entstand eine erhebliche öffentliche Ausstrahlung.

 

Die persönlichen Stellungnahmen der Schülerinnen und Schüler, die im Anhang mitgeliefert wurden, geben einen Einblick in den hohen Motivationsgrad der Schüler. Viele identifizieren sich durch die Arbeit am Theaterstück mit den historischen Figuren der Swingjugend. Viele äußerten, sich durch die Arbeit an diesem Projekt auch persönlich weiterentwickelt zu haben. Das Spiel ist offensichtlich ein Weg, sich in die Epoche des Nationalsozialismus hineinzufinden, zumindest sind die Schüler davon überzeugt. Die Empathie, die dazu aufgebracht werden muss, führt auch zu Verständnis gegenüber der Großelterngeneration, deren Handeln besser nachvollzogen werden kann.

Alle stimmen darin überein, dass die Erfahrung, ein großes Projekt durch die verlässliche Zuarbeit aller Teilgruppen zum Erfolg gebracht zu haben, ihnen eine tiefe Befriedigung vermittelt habe.

 

Die Jury hat lange beraten und ist zu dem Schluss gekommen, dass dieses erfolgreiche Projekt preiswürdig sei und erkennt Ihnen, Frau Hoffmann und Herr Möller, als der zuständigen Projektleitung den

 

Zweiten Preis

zu.

 

 


 

Laudatio

 für

Astrid Taleghanie, Gifhorn

 

 

Liebe Frau Taleghani,

 

Sie haben sich mit einem Projekt der normalen Projektwoche Ihrer Schule, dem Otto-Hahn-Gymnasium in Gifhorn, beworben. Es war Ihre Idee, das Gendenkjahr 2014 als Anlass für Projekte zu nehmen. Vier Projekte kamen unter diesem Titel zustande. Sie wählten für sich nicht den Ersten, sondern den zweiten Weltkrieg und zwar in der Region Gifhorn/Wolfsburg.

 

Das Quellenmaterial war vielfältig. Insbesondere boten auch das Volkswagenwerk und das Institut für Zeitgeschichte in Wolfsburg weiterführendes Material bzw. Möglichkeiten für Führungen zu den Gedenkstätten für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft mit anschließendem Besuch im Stadtmuseum. Zusätzlich bot sich der Besuch der Ausstellung auf dem Gelände des VW-Werkes an. Ziel sollte einerseits die Gestaltung einer eigenen Gedenkstätte durch die Schüler sein, andererseits sollte es eine Präsentation in einem der Klassenräume geben.

 

Der Kompetenzgewinn durch den Geschichtsunterricht bezog sich in diesem geplante Projekt vor allem auf die Möglichkeit eines individuellen Zugriffs auf  Quellen und Formen historischen Gedenkens, was den Konstruktcharakter von Geschichte verdeutlicht.  Auch auf die Anbindung an die Rahmenthemen des KC II legten Sie Wert. Die Deutungs- und Reflexionskompetenz wird in Ihrem Projekt erkennbar gefördert. Dass angesichts der Konkurrenz von Sport- und Kochangeboten immerhin 10 Schüler Ihr Projekt anwählten, können Sie als Erfolg verbuchen.

 

Sie sichteten mit den Schülern im Wolfsburger Stadtarchiv unterschiedliche Quellenstücke, die Sie den Schülern zur näheren Bearbeitung anboten.  Am zweiten Tag folgte ein Gang zu den Wolfsburger Gedenkstätten, die teilweise leicht zu übersehen sind angesichts des Luxus der Shoppingmeilen, auf deren Grund und Boden früher die Zwangsarbeiterlager gestanden  hatten. Die Schüler reagierten betroffen auf die Tatsache, dass die Babys der Zwangsarbeiterinnen fast alle verstarben.

Aber auch die Gedenkstätte auf dem Gelände des VW-Werks unter dem alten Presswerk lieferte weitere Information über das Werk im und nach dem Krieg. VW-Werk und Stadt zeigen eine große Offenheit, so Ihr Fazit,  im Umgang mit den Geschehnissen der Kriegszeit und der Situation der Zwangsarbeiter.

 

Das Projekt umfasste nicht nur Information, sondern auch Produktion. So konzipierten die Schüler eine eigene Gedenkstätte für die Opfer des NS-Regimes und fertigten dazu Modelle an, die dann am Schluss der Woche im Klassenraum präsentiert wurden.

 

Bemerkenswert ist die Äußerung eines Schülers Ihrer Gruppe am Präsentationstag, er könne die Vergangenheit jetzt nicht mehr schwarz und weiß sehen. Man müsse eigentlich viel mehr über die geschichtlichen Zusammenhänge erfahren als im normalen Schulunterricht möglich sei.

 

Auch wenn manche der Schülerinnen und Schüler sich am Schluss beklagten, dass sie viel laufen mussten und dass man viel habe zuhören müssen, was andere wiederum als Pluspunkt werteten, so ergibt sich unter dem Strich, dass in diesem Projekt ungemein viel gelernt wurde und die weniger Arbeitsfreudigen von Ihnen integriert wurden. Sie haben es geschafft, die Schüleräußerung „Ich würde mich freuen, wenn es das nächste Mal ein ähnliches Projekt geben würde“ zur überwiegenden Äußerung werden zu lassen. Für diese Leistung und die Mühe, die Sie in das Projekt investierten, gebührt ihnen der

 

Dritte Preis.

 

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