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2013.12 Rundbrief Dezember 2013

Rundbrief Dezember 2013


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der letzte Rundbrief dieses Jahres ist zugleich ein Neuanfang und deshalb muss er mit Verbandsinterna beginnen. Auf der Mitgliederversammlung anlässlich der Zentraltagung in Hannover am 6. November hat Dr. Martin Stupperich sein Amt als Erster Vorsitzender niedergelegt, das er elf Jahre lang innehatte. Vieles von dem, was heute unser Verbandsalltag ist, ist sein Werk: der Turnus der zweimaligen jährlichen Verbandstagungen, im Frühjahr in der Region, im Herbst in Hannover, die regelmäßigen Rundbriefe, dazu zahlreiche andere Tagungen, die er im Verbund mit anderen Verbänden und Vereinigungen im Laufe dieser Zeit organisiert hat. Die Interessen des Landesverbandes hat er im Bundesvorstand des Geschichtslehrerverbandes engagiert vertreten und dort auch den Konflikt nicht gescheut, wenn es notwendig war. Daneben hat er regelmäßig zu Fragen der Geschichtsdidaktik, unter anderem in der GWU und der gfh, publiziert. Er war es ferner, der die Erstellung der Bildungsstandards des VGD von 2005 in die Hand nahm und die Arbeitsgruppen organisierte. So kritisch man diese heute (zu Recht) sieht – sie waren eine erste Positionierung des Faches nach dem PISA-Schock und sie bildeten für den Fortgang der Debatten um Ziel und Gestalt des Geschichtsunterrichts einen wichtigen Bezugspunkt. Darüber hinaus hat Martin Stupperich das Engagement des Verbandes über die Interessenvertretung seiner Mitglieder hinaus ausgeweitet und ihm im Feld der Geschichtskultur eine Stimme gegeben. Leidenschaftlich engagierte er sich für ein Haus der niedersächsischen Geschichte in Hannover sowie den Erhalt des historischen Plenarsaales des niedersächsischen Landtags. Dies alles hat er wohlgemerkt bis 2008 neben seiner Schulleitertätigkeit an der Leibniz­schule angestoßen und verfolgt. Der Niedersächsische Geschichtslehrerverband hat Martin Stup­perich enorm viel zu verdanken und wir schließen in unseren Dank ausdrücklich seine Frau Amrei ein, die einen Großteil der Aufgaben mitgetragen hat. Es war daher nur logisch, dass die Mitgliederversammlung ihn zum Ehrenvorsitzenden ernannt hat. Wir freuen uns, ihn auch weiterhin in unserem Kreis begrüßen zu können. So manchen Rat wird er uns noch geben müssen. Wir freuen uns, dass er auch die beiden kommenden Tagungen in Hannover und Wolfenbüttel (s.u.) federführend organisiert.

Herr Dr. Stupperich verabschiedet sich von Ihnen im beiliegenden Schreiben, mit dem wir zur großen Weltkriegstagung einladen, an deren Organisation er beteiligt ist (s.u.).

Neuer Vorstand

In der Mitgliederversammlung anlässlich der Zentraltagung in Hannover am 6.11. wurde ein neuer Vorstand gewählt. Auch wenn Sie unsere Namen schon von der einen oder anderen Verbandsaktivität oder aus den Publikationen kennen werden, soll hier eine kurze Vorstellung erfolgen:

Erster Vorsitzender: StD Dr. Johannes Heinßen (44), Vincent-Lübeck-Gymnasium Stade und Fachleiter für Geschichte am Studienseminar Stade. Seit 2003 Schriftführer des NGLV, seit 2011 Stv. Vorsitzender.

Stellvertretende Vorsitzende: StD Dr. Hans-Joachim Müller (46), Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst und Fachleiter für Geschichte am Studienseminar Oldenburg. Seit 2008 Regionalbeauftragter für die Region Oldenburg, seit 2011 Stv. Vorsitzender. StR Dr. Axel Ehlers (41), Leibniz­schule Hannover. Seit 2010 Kassenprüfer, seit 2013 Regionalbeauftragter für Hannover.

Neuer Kassenwart ist unser pensionierter Kollege Hinrich Sperling (Stuhr). Schriftführer bleibt Dr. Jörg Lahme (Göttingen). Neue Regionalbeauftragte wurden Eberhard Borrmann (Lüneburg) und Dr. Johannes Etmanski (Emsland/Grafschaft Bent­heim). Neuer Kassenprüfer neben Christine Lorenz (Hannover) wurde Marco Schinze-Gerber (Hannover).

Gemeinsam treten wir somit in die großen Fußspuren des Ehepaars Stupperich und hoffen, die Verbandsarbeit in ähnlicher Qualität leisten zu können. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass insbesondere das Geschäft der täglichen Verwaltungsarbeit ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen ist, da vor allem der Schatzmeister damit über die Maßen belastet war. Vielleicht erinnern Sie sich, dass wir im letzten Jahr zunächst die Stelle die Schatzmeisters, später dann die Stelle einer Geschäftsführung auf Honorarbasis im Rundbrief ausgeschrieben hatten. Da sich seinerzeit niemand gemeldet hatte, hatten Frau Dr. Stupperich die Geschäftsführung und Herr Dr. Stupperich kommissarisch das Amt des Schatzmeisters übernommen. Dazu kam von alters her Frau Schwarze, Schulse­kre­tärin an der Leibnizschule, als Bürokraft. Mit dem Vorstands­wechsel haben beide ihre Ämter niedergelegt. Wir haben jedoch Ersatz gefunden: Frau Katja Wessolowski (Ganderkesee) wird die Aufgaben der beiden übernehmen und ist von der Mitgliederversammlung dazu berufen worden.

Wir berichten darüber in dieser Ausführlichkeit, weil wir zugleich jedem Anschein einer familiären Günstlingswirtschaft entgegentreten wollen: Denn Frau Wessolowski ist die Frau von Herrn Dr. Müller. Für den Verband hat ihre Berufung den Vorteil der kurzen Wege, weil vor allem der Schatzmeister, Herr Sperling, in der Nähe wohnt. Die Kommunikation zwischen Geschäftsführung, Schatzmeister und Vorstand ist so einfach möglich. Die Mitgliederversammlung hat diese Organisation der Arbeit jedenfalls einstimmig gebilligt und wir hoffen auf Ihrer aller Verständnis für diese Maßnahme, über die der Vorstand selbstverständlich zu jeder Zeit größtmögliche Transparenz schaffen wird. Gerade in einer Zeit, in der die Arbeitszeit der Gymnasiallehrer Gegenstand der öffentlichen Debatte ist, sollte klar sein, dass das oftmals aufwändige Nachforschen bei Adresswechseln und Rücklastschriften, dazu die tägliche Bearbeitung weiterer Mitgliederangelegenheiten und die Korrespondenz mit dem Wochenschau-Verlag nicht von aktiven Kolleginnen und Kollegen verwaltet werden kann. Zugleich bitten wir Sie, wie so oft, jede Datenänderung umgehend der Geschäftsführung mitzuteilen. Am Transfer der Daten arbeiten wir aktuell mit Hochdruck. Wir hoffen, sie bald abgeschlossen zu haben.

Sie erreichen die Geschäftsführung des Verbandes fortan unter folgender Adresse:

Niedersächsischer Geschichtslehrerverband
Geschäftsführung
Katja Wessolowski
Heider Ring 108
27777 Ganderkesee
Tel.: 04221 - 659888
Fax: (folgt)
E-Mail: geschaeftsfuehrung.nglv@web.de

Umstellung auf SEPA-Verfahren

Eine besondere Belastung für die Geschäftsführung bildet die Umstellung auf das SEPA-Verfahren. Der NGLV wird den Jahresbeitrag künftig unter der

Gläubiger-ID  DE12ZZZ00000894384

und der individuellen Mandatsreferenz „Jahres­beitrag [Jahreszahl], Mitgliedsnummer [Zahl]“ abbuchen. Wer darüber eine individuelle Mitteilung wünscht, melde sich bitte bei der Geschäftsführung. Zwar sind Schatzmeister und Geschäftsführung dabei, die Buchführung auf eine SEPA-fähige Software umzustellen. Um mögliche Turbulenzen zu umgehen, werden wir den Jahresbeitrag für 2014 aber noch im Laufe des Januars abbuchen und hoffen dafür auf Ihr Verständnis.

Facebook-Seite des NGLV

Den Vorstand des Verbandes erreichen viele Einladungen und Hinweise auf Veranstaltungen, die für Geschichtslehrerinnen und -lehrer von Interesse sein könnten. Die Veranstalter setzen auf uns als Multiplikatoren. Wir können und wollen sie nicht alle per Mail weiterleiten, weil dies gewiss zum Verdruss führen würde, zumal die meisten ja nur von regionaler Bedeutung sind. Daher haben wir eine Facebook-Seite eingerichtet, mit Hilfe derer diese nützlichen, aber nicht für alle bedeutsamen Informationen verbreitet werden sollen. Wir folgen hier der Erfahrung, dass die Nutzung sozialer Netzwerke in der Lehrerschaft zwar umstritten ist, dass aber immer mehr Kolleginnen und Kollegen bei Facebook angemeldet sind. Unter

www.facebook.com/Niedersaechsischer.Geschichtslehrerverband

werden wir Informationen allgemeiner Art veröffentlichen und auch zu unseren eigenen Veranstaltungen einladen. Damit sollen jedoch weder der Rundbrief noch die Verbandshomepage ersetzt werden. Facebook-Nutzer, die en passant auf dem Laufenden gehalten werden möchten, müssen nur diese Seite „liken“ und erhalten dann die eingestellten Beiträge auf ihre Pinnwand. Wir sind gespannt, wie sie angenommen wird.

Tag des Geschichtslehrers am 6.11.

Mit rund 140 Teilnehmer(inne)n war die diesjährige Herbsttagung eine der am besten besuchten. Thematisch stand sie ganz im Zeichen neuerer Forschun­gen zur NS-„Volks­gemein­schaft“. Der Sprecher des niedersächsischen Forschungskollegs National­sozialistische „Volksgemeinschaft“?, Professor Dr. Detlef Schmie­chen-­Ackermann (Han­­nover) eröffnete das Programm mit einem Forschungsüberblick, in dem er die Begriffsgeschichte in die aktuelle Kontroverse um die Reichweite und Aussagekraft einmünden ließ. Deutlich wurde hier: Die gegenwärtige Konjunktur des Wortes, die sich ja auch im KC II niederschlägt, könnte ein aktueller Trend sein, der bei nächster Gelegenheit von anderen Zauberwörtern abgelöst wird. Er eignet sich insofern gut für eine kritische Analyse der Determinanten, aber auch der Grenzen historischer Begriffsbildung. (www.foko-ns.de)

Anschließend stellte der Vorstand die Ergebnisse der Umfrage des NGLV zur Arbeit mit dem KC II und dem Zentralabitur 2013 vor. Dass daran trotz Korrekturbelastung und anderen Schuljahresendaktivitäten immerhin 62 Schulen teilgenommen haben, haben wir als großen Erfolg verbucht. Die Ergebnisse legen nahe, dass das KC II vielfach noch nicht akzeptiert wird, die Arbeit in den Semestern demgegenüber aber besser bewertet wurde. Probleme bereitete insbesondere das vierte Semester, das die schlechtesten Werte bekam. Eine Verbesserung ist in der Beurteilung der diesjährigen Zentralabitur-Aufgaben festzustellen. Zwar stießen auch hier die Aufgabenstellungen zur Erinnerungskultur zum Teil auf Kritik. Insgesamt wurde die klarere Aufgabenformulierung jedoch als Fortschritt empfunden. Die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen und ihre Interpretation durch den Vorstand finden Sie wie einen ausführlicheren Tagungsbericht und viele weitere Unterlagen zu den Vorträgen wie immer auf unserer Homepage (www.nglv.de).

Für die ZA-Kommission waren die beiden Fachberater Peter Heldt (Braunschweig) und Achim Zeuch (Lüneburg) gekommen und nahmen kurz zu den Forderungen des NGLV Stellung. Wir haben Anlass zur Hoffnung, dass es im Bereich des Kernmoduls demnächst zu Präzisierungen in den Hinweisen zu den einzelnen Semestern kommen könnte.

Das Nachmittagsprogramm begann mit der Verleihung der Preise der Henning-v.-Burgs­dorff-Stiftung. In diesem Jahr hatte das Kuratorium zwei Arbeiten einer Auszeichnung für würdig befunden. Preise in Höhe von 500 Euro erhielten Hans-Joachim Sach (Holzminden) für ein lerngruppenübergreifendes Projekt zur Erinnerung an den NS und den Zweiten Weltkrieg sowie Dorothee Rohde und Birgit Schoedel (Oldenburg) für die Konzeption und Realisierung einer musikalischen DDR-Revue. Leider waren 2013 nur vier Bewerbungen um den Jahrespreis eingegangen. Wer also Außergewöhnliches in seinem Geschichtsunterricht leistet, ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Die Konditionen finden sich ebenfalls auf der Verbandshomepage.

Zwei von Kollegiaten des Forschungskollegs geleitete Workshops des Nachmittags griffen das Thema „Volksgemeinschaft“ wieder auf. Professor Dr. Lorenz Peiffer (Hannover) referierte über den „Sport als Realisierung der ,Volks­gemein­schaft‘“ und Chri­stine Schoen­makers M.A. sprach über das Thema „Justiz und Volksgemeinschaft“. OStD Dr. Stefan Krolle (Achim) nahm sich des Bereiches „Jugend zwischen Konformität und Widerstand“ an und Museumsmitarbeiter Stefan Tiedtke führte durch Teile der Dauerausstellung, die Hannover zur Zeit des NS in den Blick nehmen. Informationen und Materialien zu allen Vorträgen finden Sie wiederum auf unserer Homepage.

Auf der anschließenden Mitgliederversammlung wurde dann außer Herrn Dr. Stupperich auch Dr. Uwe Plath als Regionalbeauftragter für den Lüneburger Raum verabschiedet. Er ist ein Urgestein des Verbandes und hat im Laufe der letzten Jahrzehnte mehrfach Vorstandsposten innegehabt.

Der Erfolg der Herbsttagung wirft aber auch Schatten: Unser langjähriger Tagungsort, das Historische Museum, wird uns aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer fortan nicht mehr zur Verfügung stehen. Wir hoffen jedoch, Ihnen im kommenden Jahr einen ähnlich gut erreichbaren Tagungsort anbieten zu können, und sind hier auf einem guten Weg.

Revision des KC Sek I

Bereits seit einem Jahr arbeitet eine Kommission des Kultusministeriums an der Weiterentwicklung des Kerncurriculums für die Sekundarstufe I. Als Vertreter des Vorstandes des NGLV ist Johannes Heinßen in die Kommission berufen worden. Das Verhältnis zwischen unserem Verband und dem Kultusministerium hat nach einigen etwas schwierigeren Jahren wieder konstruktive Züge angenommen. Die Arbeit am KC steht kurz vor dem Ende. Noch im Dezember soll eine Anhörfassung veröffentlicht werden.

Viele von uns werden jetzt aufstöhnen und sagen: „Schon wieder eine Veränderung?!“ – Ja und nein. Im Bereich Fachwissen wird es gegenüber der aktuell gültigen Version erhebliche Kürzungen, „Entrümpelungen“ geben, wie es in der öffentlichen Diskussion immer so despektierlich heißt. Hier erhalten die Unterrichtenden deutlich mehr Spielräume, um auf die steigende Heterogenität der Lerngruppen rea­gieren zu können. Auch die Zahl der verbindlichen Daten und Begriffe wird radikal zusammen­gestrichen werden.

Ziel dieser Reduktion ist es zum einen, das KC zu dem zu machen, was es eigentlich schon immer sein sollte, aber faktisch nie war: ein Kerncurriculum, das noch Spielräume bei der Wahl der Inhalte und Methoden lässt, und nicht etwa ein Kanon, in dem die Autoren ohne jede Transparenz nor­ma­tive Setzungen vorgenommen werden.

Die prozessbezogenen Kompetenzen werden neu gefasst, ohne dass das Rad neu erfunden würde. Der nebulöse, ganz und gar nicht fachspezifische Kompetenzbereich „Kommunikation“ wird entfallen, die verbliebenen Kompetenzbereiche neu aufgearbeitet und gegliedert. Die beabsichtigte Unterscheidung von Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz hat die Funktion, den unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen klare Maßstäbe für die Qualität der erwarteten Denkprozesse an die Hand zu geben. Hierzu gehört auch eine deutliche Ausschärfung des Kategorienapparates. Das neue KC soll zum 1.8.2015 in Kraft treten. Das bedeutet, dass das kommende Schul­jahr 2014/15 viel Zeit und Raum für die Implementierung bieten wird. Es ist davon auszugehen, dass die Neufassung des KC I zunächst für einigen Aufklärungsbedarf sorgen wird, der aber vergleichsweise leicht zu leisten sein sollte. Die Multi­pli­ka­toren­schulungen sind für den Oktober 2014 geplant. Der NGLV wird die Einführung des neuen Kerncurriculums in seinen Veranstaltungen selbstverständlich ein­gehend begleiten.

Kommende Tagungen und weitere Hinweise

6./7.2.2014: 1914–2014. Krieg und Frieden. Von der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts zu den Heraus­forderungen der Gegenwart. Ort: Aka­demie des Sports, Hannover. Einladung, Programm und Anmeldeformular für diese große Tagung, an deren Organisation der NGLV beteiligt ist, erhalten Sie zusammen mit diesem Rundbrief. Anmeldeschluss ist der 20.1.2014.

Mai 2014: Frühjahrstagung des NGLV in Wolfenbüttel. Schwerpunkt: Justiz im NS. Nähere Informationen folgen im nächsten Rundbrief.

23.-26.9.2014: 50. Deutscher Historikertag in Göttingen. (www.historikertag.de). In Planung sind Veranstaltungen, die sich gezielt an Schüler wenden, aber auch ein Programm für Geschichtslehrer. Der NGLV wird eine Sektion zum Thema „Das historische Urteil“ ausrichten.

An der Universität Oldenburg plant der Regionalhistoriker Ingo Harms ein Schülerprojekt zum Ersten Weltkrieg, das als Medium eine Webseite hervorbringen soll. Verschiedene Schülergruppen sollen im Gedenkzeitraum von 2014–2018 eine Webseite derart mit Inhalten bestücken, dass ein anschauliches Bild der einzelnen Zeiträume entsteht. Bemerkenswert an diesem Projekt ist die Durch­messung des ganzen Kriegszeitraums, der in den vier Jahren immer einen aktuellen Gedenkanlass „in Echtzeit“ provozieren kann. Dabei plant Ingo Harms eine Kombination der Darstellung des weltgeschichtlichem Ereigniskontexts und der lokalhistorischen Perspektivierung. Stadtmuseum und Staatsarchiv in Oldenburg stehen bei der Recherche der kriegswichtigen Ereignisse und Probleme unterstützend zur Seite. (Kontakt: ingo.harms@uni-oldenburg.de).

Die Wochen vor Weihnachten sind für die meisten von uns eine Zeit, in der wir unter Volllast arbeiten. Wie gern würden wir das auch öffentlich dokumentieren, um Außenstehenden nachzuweisen, wie berechtigt das Anliegen der Gymnasialkollegen ist, dass die angekündigte Arbeitszeiterhöhung zurück­genommen wird. Irgendwann, zwischen der letzten Vorabitur-Klausur und ihrer Korrektur sinken wir erschöpft in den Sessel, um festzustellen, dass Weihnachten ist.

Von Herzen wünscht Ihnen der neue Vorstand des NGLV frohe Festtage und ein gutes neues Jahr 2014.

Mit herzlichen Grüßen

Johannes Heinßen

Axel Ehlers

Hans-Joachim Müller


 

 

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