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Zentralabitur 2013: Aufgabenformate

Bericht vom Workshop
„Aufgabenformate für das Zentralabitur 2013/Auswertung des Kerncurriculum Oberstufe:
Erstellen eines Fragebogens“  
beim  z
entralen Tag des Geschichtslehrers in Hannover am 8. November 2012

 

Herr Heldt (Vorsitzender der Zentralabiturkommission/ Mitglied der Kommission KC-Oberstufe) berichtete über die Entwicklung der Erstellung von Aufgabenformaten für das KC Oberstufe. Die in Lingen 2011 entworfenen Aufgabenformate erwiesen sich als zu komplex und zu umfangreich. Die dort entwickelten und in regionalen Multiplikatorenveranstaltungen erörterten Aufgabenformate sind daher hinfällig. Für den Abiturdurchgang, der 2015 mit dem Zentralabitur abschließt, sind schon neue Formate in Vorbereitung, die ähnlich wie in den Fächern Religion und Deutsch andere Aufgabenformate, z.B. produktionsorientierte enthalten werden. Dafür wird es im nächsten Jahr Fortbildungsveranstaltungen geben. Für das Zentralabitur  2013 und  2014 bedeutet dies, dass sich an den bekannten Aufgabenformaten wenig ändert. Für das erhöhte Niveau sind im nächsten Durchgang 2013 vier Aufgaben, für das grundlegende Niveau drei Aufgaben vorgesehen. Dadurch wird deutlich, dass die Kommission sich weit von den Lingener Aufgabenformaten entfernt hat. Herr Heldt wies ferner darauf hin, dass das Material im nächsten Durchgang einfacher gestaltet werden soll als im letzten Zentralabitur 2012. Der Erwartungshorizont, den Herr Heldt als Muster vorstellte wird schlichter und knapper ausfallen und auf Kernpunkte reduziert werden (Beispiel s.u.). Die Kolleginnen und Kollegen sind dazu aufgerufen, die Schülerleistungen nach ihrem fachlichen Ermessen zu bewerten und einen eigenen ausführlichen Erwartungshorizont (nur für die eigene Nutzung) zu entwerfen. Dies erklärt sich aus dem Umstand, dass das KC für die Wahl der den geforderten inhaltlichen (drei) Aspekten je Themenmodul entsprechenden Inhalte recht große Freiheiten einräumt, sodass der bisherige umfängliche Kanon als Grundlage der Erstellung von Erwartungshorizonten nicht mehr sinnvoll erscheint. Niemand brauche sich daher um inhaltliche Vollständigkeit im bisherigen Sinne zu sorgen. Sehr hilfreich war der Hinweis, dass der Bezug zu den Theorieaspekten der Kernmodule über die Operatoren „erklären“ und „erläutern“ oder über „überprüfen“ erfolgen soll. Es wird kein Vergleich von Theorieaspekten gefordert sein, da dies als zu anspruchsvoll erscheint. Herr Heldt wies explizit darauf hin, dass bei den Operatoren „erklären“ und „erläutern“ in der Operatorenbeschreibung der Hinweis auf das Hinzuziehen von Theorien enthalten ist. Es ist Aufgabe des Unterrichts, die Schülerinnen und Schüler darauf aufmerksam zu machen, sodass diese in der Abiturklausur selbstständig (ohne gesonderten Hinweis durch die Aufgabenstellung) bei diesen Operatoren Theoriebezüge herstellen. Die Anwesenden würdigten diesen Zugang, weil dadurch den Schülerinnen und Schülern freigestellt sei, vor dem Hintergrund  des vorherigen Unterrichts in einer recht offenen Weise Theoriebezüge herzustellen. Ein ähnlicher Umgang sei laut Herrn Heldt mit dem frei zu wählenden Wahlmodul gegeben. Die Schülerinnen und Schüler sollen Aspekte davon selbstständig an geeigneter Stelle einbringen, sollten allerdings auch darauf achten, dass dieses zur Aufgabenstellung passt. Abschließend wies Herr Heldt darauf hin, dass das vierte Rahmenthema als sehr wichtig einzuschätzen ist. Es ist sehr gut zur Wiederholung von einzelnen Inhalten geeignet und bietet sich natürlich auch für einen Semesterübergriff an. Herr Heldt kündigte regionale Dienstbesprechungen an, die ab Januar 2013 zu diesem Thema stattfinden werden. Aufgrund eines Haushaltsvorbehalts können die Veranstaltungen nicht mehr im laufenden Jahr stattfinden. Die Anwesenden bedauerten, dass Herr Heldt kein Aufgabenbeispiel vorlegen durfte, waren insgesamt aber zufrieden über diese aussagekräftige Vorstellung der Aufgabenformate für die nächsten zwei Jahre.

Herr Dr. Müller stellte in Grundzügen den Entwurf eines Fragebogens vor, den der NGLV zur Auswertung des KC-Oberstufe erstellt hat. Dieser Fragebogen wird im April 2013 an die Fachgruppen aller Schulen versandt und soll bis zum Juni ausgefüllt werden. Er dient dazu, die bisherige Arbeit mit dem KC und den Zentralabiturklausuren derart transparent werden zu lassen, dass darauf aufbauend Optimierungen in der Arbeit mit dem KC-Oberstufe vorgenommen werden können (z.B. Fortbildungen, Konkretisierungen in den Hinweisen zum Zentralabitur oder Anpassungen in den Zentralabiturklausuren). Er bat darum, diesen Entwurf (einsehbar unter http://www.nglv.de unter „Aktuelles“) zu kommentieren (kontakt@vgd-nds.de). Der Erfolg dieses Unternehmens hängt davon ab, dass die Fachgruppen diesen Fragebogen im Frühjahr 2013 auch ausfüllen, weil nur so ein aussagekräftiges Ergebnis erwirkt werden kann.

 

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Musterbeispiel Erwartungshorizont (Auszug):

(Das vollständige Dokument finden Sie H I E R ! )

 

 

Zentralabitur 2013 Geschichte

Lehrermaterial Aufgabe I/II g/eA

 

Niedersächsisches Kultusministerium 1 von 2
Erwartungshorizont

 

Rahmenthemen: Schwerpunkt RT X (WM Y) mit Übergriff auf RT Y (WM X) [und u. U. ein weiteres Wahlmodul]

Kategorien: X,Y,Z

Perspektiven: X,Y

Dimensionen historischer Forschung: X,Y,Z

 

 

 

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