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2012.02: Rundbrief April/Mai 2012

 

Rundbrief April/Mai 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

wir hoffen, dass Sie während der Osterferien ein wenig Kraft schöpfen konnten und danach einen guten Start in den Unterrichtsalltag hatten. Der April bot in unseren Breiten zwar wenig Ferienwetter, aber es ist nicht zu übersehen, dass das Frühjahr begonnen hat. Für den Niedersächsischen Geschichtslehrerverband bedeutet dies, dass die Frühjahrstagung bevorsteht.

 

Schon im letzten Rundbrief hatten wir darauf hingewiesen, dass wir uns in diesem Jahr in Delmenhorst treffen. Herr Dr. Müller, der Regionalbeauftragte für Oldenburg und Ostfriesland und seit November auch Stellvertretende Vorsitzende unseres Verbandes ist, hat gemeinsam mit der Kollegin Herta Hoffmann (Delmenhorst) den Tagungsort im Nordwestdeutschen Industriemuseum Nordwolle organisiert und gemeinsam mit der Leitung des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur das Tagungsprogramm entwickelt.

Die Tagung wird zwei Schwerpunkte haben:

  1. Die Einführung in die neuere Forschung zur Krise der römischen Republik seit dem 2. Jahrhundert v.Chr. entsprechend dem verpflichtenden Wahlmodul für die Abiturprüfung 2014 im Fach Geschichte. Für diesen Vortrag konnten wir Prof. Dr. Uwe Walter (Bielefeld) gewinnen. Prof. Walter ist im Übrigen Mitglied der Redaktion unserer Verbandszeitschrift „Geschichte für heute“.
  2. Die Einführung in das altvertraut scheinende Thema Lernen im Museum. Vortrag und Workshops dazu sollen den modernen Ansatz der Erarbeitung wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Inhalte von übergreifender Bedeutung am Beispiel des konkreten regionalgeschichtlichen Einzelfalls, hier der durch die Nordwolle geprägten regionalen Industriegeschichte, entfalten.

Die Themen der Workshops sind unbeschadet der Angabe bestimmter Oberstufenmodule sowohl für den Mittelstufenunterricht also auch für den Oberstufenunterricht weiterführend.

 

Das Nordwestdeutsche Industriemuseum Nordwolle ist vom Bahnhof aus fußläufig in ca. 5 Minuten zu erreichen (Ausgang zum Kino, dann rechts, Weg ist ausgeschildert). Parkplätze stehen genügend zur Verfügung.

 

Die gesamte Tagung kann innerhalb des Museums stattfinden, das für den sonstigen Besucherverkehr an diesem Tag gesperrt ist. Ab 9.00 Uhr steht für Sie Kaffee bereit. Die Hauptvorträge finden im ehemaligen Turbinenhaus statt. Dort werden auch die Verlage ihre neuesten Erscheinungen anbieten. Wenn eine ausreichende Teilnehmerzahl erreicht wird, kann ein Buffet (Vorspeise, zwei Hauptgerichte in Auswahl, eines vegetarisch, Dessert, Preis 12 Euro) in der ehemaligen Speiseanstalt durch das heute dort untergebrachte Restaurant „El Mariachi“ angeboten werden, das in dem Fall eigens für unsere Tagung öffnen würde. Aus diesem Grunde fügen wir diesem Rundbrief ein Anmeldeformular bei, auf dem abgesehen von den Workshops auch das gewünschte Essen abgefragt wird, denn wir müssen die Anzahl (mindestens 45) der Essen bis zum 25. Mai dem Restaurant mitteilen. Der Vorteil einer Essensbestellung liegt darin, dass wir ohne Wartezeit sofort bedient werden und noch weitere Möglichkeiten in der Mittagspause wahrnehmen können, z.B. die Besichtigung des Museums oder der Verlagsauslagen im Turbinenhaus. Es besteht bis 17.00 Uhr die zusätzliche Möglichkeit, das Museum nach Abschluss der Tagung eigenständig zu erkunden.

Von Nichtmitgliedern wird am Eingang ein Tagungsbeitrag von 8,- € (Referendare 5,- €) erhoben.

 

 

 

Einladung

zur

Frühjahrstagung

des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes (NGLV)

am 30. Mai 2012

im Nordwestdeutschen Museum für Industriekultur Nordwolle Delmenhorst,

Am Turbinenhaus 10-12, 27749 Delmenhorst

 

Tagungsprogramm

 

Vormittag:

ab 9.00 Uhr:  Anreise und Kaffee im Turbinenhaus

 

9.30 Uhr:       Begrüßung

  • Oberbürgermeister Patrick de La Lanne (angefragt)
  • Museumsleiter Dr. Hans-Hermann Precht
  • Vorsitzender des NGLV Dr. Martin Stupperich

10.00 Uhr:     Krise(n) der Römischen Republik seit dem 2. Jahrhundert vor Christus

                      Prof. Dr. Uwe Walter (Bielefeld)

 

11.00 Uhr:     Pause

 

11.30 Uhr:    Lernen im Museum

                     Prof. Dr. Dietmar von Reeken (Oldenburg)

 

ab 12.30 Uhr: Mittagspause

 

Nachmittag: vier Workshops 14.00-15.30 Uhr

 

  1. Die Industrialisierung und die Nordwolle (bezogen auf den Mittelstufenunterricht), Leitung: Fachkraft des Nordwestdeutschen Museums für IndustrieKultur Ingrid Heimann; Treffpunkt Turbinenhaus;
  2. Die Weltwirtschaftskrise und die Nordwolle (bezogen auf die Oberstufe; Anbindung an das KCII, z.B. Rahmenthema 1, Wahlmodul 6, regionale Vertiefung zur Weltwirtschaftskrise), Leitung: Herta Hoffmann und Dr. Hans-Joachim Müller, Treffpunkt Abt. Stadtmuseum, Museumspädagogischer Raum; 
  3. 100 Jahre Migration und die Nordwolle (bezogen auf die Oberstufe; Anbindung an das KCII, z.B. RT 2, WM 6, Urbanisierung), Leitung: Dr. Hans-Hermann Precht,  Museumsleiter (Schwerpunkt: Gastarbeiter seit den Fünfziger Jahren), Treffpunkt Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur, Eingangsbereich;
  4. Die Nordwolle in den Arbeitskämpfen und sozialen Auseinandersetzungen seit 1897, Leitung: Sönke Ehmen, Treffpunkt Gruppenraum Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur

 

15.30                          Abschlussplenum und Verabschiedung der Teilnehmer

 

Bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit das Museum, eigenständig zu erkunden.

 

Der Erweiterte Vorstand hat auf seiner letzten Sitzung am 12. April beschlossen, den ersten Oberstufendurchgang nach dem neuen Kerncurriculum Geschichte auszuwerten. Es werden rechtzeitig vor dem Ende des kommenden Schuljahrs Fragebögen an die Fachkonferenzen versandt, um deren Beantwortung der Vorstand noch vor Schluss des Schuljahrs bitten wird. Über die Ergebnisse wollen wir dann mit dem Ministerium ins Gespräch kommen. Wir bitten also darum, den Durchgang durch die vier Halbjahre aufmerksam zu registrieren und die Erfahrungen evtl. auch in Notizen festzuhalten, damit die Informationen, die dem Vorstand dann zugeleitet werden, eine möglichst breite Basis bieten. Auf der zentralen Tagung in Hannover am 8. November 2012 wird es zu dieser Thematik einen Workshop geben. Diejenigen, die bei der Erstellung des Fragebogens mitarbeiten wollen, mögen sich beim Vorstand melden.

 

Noch vor unserer Frühjahrstagung findet am 4. und 5. Mai in Cloppenburg der Niedersachsentag statt, den der Niedersächsische Heimatbund, dem wir als Verband korporativ angehören, in jedem Jahr veranstaltet. Von besonderem Interesse für Geschichtslehrerinnen und –lehrer dürfte bei dieser Gelegenheit der Workshop über die Geschichte von Migration und Zuwanderung am Freitagnachmittag (4.5.) sein. Die Referentin, Frau Dr. Kakridi, ist Mitglied unseres Verbandes. Die Einladung des NHB sieht folgendes Workshop-Programm zu diesem Thema vor:

 

Workshop B

Die Geschichte von Migration und Zuwanderung als Thema in Schule, Museum und Heimat- und Geschichtsvereinen

·         Impuls:

Vom Sachsenland zum Lande Niedersachsen??? Zuwanderung als historische Tatsache
Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, NHB-Fachgruppe Geschichte, Leibniz Universität Hannover

·         Erfahrungsbericht Schule:

Meine – deine – unsere Geschichte: Schulische Geschichtsvermittlung in einer multikulturellen Gesellschaft.

Dr. Christina Kakridi, Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen, Georg-August-Universität Göttingen

·         Erfahrungsbericht Museum:

„Woher wir kommen – viel mehr als eine Ausstellung“. Ein Projekt des Heimatmuseums Seelze über 150 Jahre Zuwanderung nach Seelze

Horst Henze, Museumsverein für die Stadt Seelze e.V.

·         Erfahrungsbericht Heimatverein:

Alte Heimat – Neue Heimat. Die Geschichte der eigenen Migration als Thema der Vereinsarbeit

Nadja Kurz, Heimatverein der Deutschen aus Russland e.V., Molbergen

 

Diskussion

Moderation: Prof. Dr. Uwe Meiners, NHB-Präsidium

 

Ein letzter Veranstaltungshinweis, der die Mitglieder des NGLV interessieren könnte: Die Bundesstiftung Aufarbeitung lädt zu einer Tagung unter dem Titel „2x Deutschland. Innerdeutsche Beziehungen 1972-1990“ für den 15. Mai nach Berlin ein. Es geht um die Geschichte der Auswirkungen der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte durch die DDR, die für den SED-Staat erhebliche Probleme mit sich brachte. Es handelt sich um eine Abendveranstaltung ab 18.00 Uhr in der Kronenstraße 5. Die Veranstaltung wird gemeinsam getragen von Bundesstiftung Aufarbeitung, dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Deutschen Gesellschaft e.V. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

 

Für unsere Frühjahrstagung in Delmenhorst hoffen auf wir auf zahlreiche Teilnahme. Bitte füllen Sie das beiliegende bzw. im Anhang beigefügte Anmeldeformular aus und schicken Sie es online oder per Fax oder Post an den 1. Vorsitzenden. Sie erhalten umgehend Mitteilung, ob die Anmeldung eingetroffen ist und ob Sie für die Teilnahme registriert sind.

 

In der Hoffnung, Sie alle in großer Zahl in Delmenhorst antreffen zu können,

grüßen vielmals

 

 

 

Dr. Martin Stupperich, Hannover        

Dr. Hans-Joachim Müller, Delmenhorst       

Dr. Johannes Heinßen, Stade                               

   
 Industriemuseum, Turbinenhalle 
 Industriemuseum, Turbinenhalle 
   
 

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