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2011.02: Rundbrief Mai 2011

Rundbrief Mai 2011


Liebe Kolleginnen und Kollegen,


die Osterferien stehen vor der Tür und nach den Ferien sind es nur noch gut zwei Wochen bis zu unserer Frühjahrstagung in Lüneburg am 17. Mai, zu der wir mit diesem Rundbrief erneut einladen wollen. Aus diesem Grunde ziehen wir den Mai-Rundbrief etwas vor, auf die Gefahr hin, dass manche den Rundbrief urlaubsbedingt erst später sehen werden.


Die wichtigste Veränderung ist die Vorverlegung der Lüneburger Tagung um eine halbe Stunde. Wir beginnen also nicht um 10.00 Uhr, sondern nach dem modifizierten Ablaufplan um 9.30 Uhr, d. h. dass der Anreisetermin jetzt auf 9.00 Uhr statt 9.30 Uhr gelegt ist.

Hintergrund dieser Veränderung ist eine Diskussion über die Berechtigung einer weitgehenden Ausklammerung der Oberstufenproblematik nach Veröffentlichung des neuen KC und angesichts der damit ausgelösten Verunsicherung in der Kollegenschaft. Es sei, so hieß es teilweise, eine Vorbereitung auf die Zentralabiturthemen heute wichtiger als zu Zeiten der Thematischen Schwerpunkte. Insbesondere seien das Thema „Weltwirtschaft in der Krise“ und die damit verbundenen wirtschaftstheoretischen Inhalte des Kernmoduls, vor allem die Theorien von Keynes und Schumpeter, vorbereitungsbedürftig.

Da diese Argumente als Reaktion auf die Veröffentlichung des ersten Ablaufplans vorgetragen wurden, stellte sich die Frage, ob und wie dem Rechnung getragen werden könne. Die ersten Versuche, überhaupt einen Referenten für das Thema Weltwirtschaftskrise zu finden, stellten sich als außerordentlich schwierig dar, da zwar die Bereitschaft auf Seiten der Professoren gegeben war, unser Termin 17. Mai aber so zentral im Semester gelegen ist, dass fast alle unverrückbar eingebunden waren und sich nicht freimachen konnten. Schließlich wurde uns Herr Privatdozent Dr. Michael C. Schneider (Göttingen) empfohlen. Er hat im Augenblick eine Lehrstuhlvertretung in Bielefeld. Herr Dr. Schneider konnte ebenfalls nicht den ganzen Tag zur Verfügung stellen, da er am Nachmittag um 14.00 Uhr eine Vorlesungsverpflichtung hat, aber er bot an, im Vormittagsbereich in Lüneburg zu sprechen, wenn wir eine entsprechende Zeit einräumen könnten. Dies gelang durch die Bereitschaft von Prof. Selzer auf den zweiten Vortragstermin zu wechseln. Aus dem nachträglichen Einbau ergab sich dann auch die Parallelstellung des Vortrags und der Arbeitsgruppe über das Kerncurriculum, was sonst anders organisiert worden wäre.


Alle Gymnasien und Realschulen in Niedersachsen hat am 14. April die Einladung nach Lüneburg erreicht. Wer sich noch nicht angemeldet hat, möge dies bitte auf dem angehängten Anmeldebogen tun (per Mail oder Fax möglich). Es ist insofern wichtig, als wir mit diesem Bogen auch die Teilnahme an den vier angebotenen Arbeitsgruppen des Nachmittags erheben.

Bitte weisen Sie auch die übrigen Kolleginnen und Kollegen Ihrer Schule auf die Tagung hin und werben Sie um Teilnahme. Es ist für die Teilnahme an der Tagung nicht Voraussetzung, dass man Verbandsmitglied sein muss. Der Anmeldebogen, den wir im Anhang beilegen, lässt sich beliebig oft kopieren und dann per Fax weiterleiten.


In diesem Zusammenhang weise ich auch noch einmal auf die am 7. Juni stattfindende Regionaltagung in Oldenburg über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der USA hin. Diese Einladung haben die Mitglieder bereits erhalten. Nach den Osterferien werden wir auch für diese Regionaltagung in den niedersächsischen Schulen werben.


In den letzten Tagen hat alle Mitglieder die neue Ausgabe von „Geschichte für heute“ (Nr. 2) erreicht. Darin findet sich der Aufsatz des Amsterdamer Geschichtsdidaktikers Arie Wilschut „Ein vergessenes Schlüsselkonzept? Zeit im Geschichtsunterricht und in der Geschichtsdidaktik“. Dieser Aufsatz ist der überarbeitete Vortrag, den Arie Wilschut auf dem Tag des Geschichtslehrers 2009 in Hannover gehalten hat. Arie Wilschut trug seine Gedanken davor bereits auf einer Regionaltagung des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes 2007 in Aurich vor. In weiterentwickelter Form brachte er seine Gedanken über eine Zehn-Epochen-Einteilung der Geschichte, die sich in den Niederlanden durchgesetzt hat dann auch auf dem Historikertag 2008 in Dresden zu Gehör, wo er sehr großen Anklang fand. Der Vortrag wurde danach in „Geschichte in Wissenschaft und Unterricht“ (Nr. 11, 2009) gemeinsam mit den anderen Vorträgen dieser Sektion veröffentlicht.

Die Arbeitsgruppe Bildungsstandards des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD), deren Neuauflage wir nicht mehr angehören, hat dieses Konzept allerdings nicht aufgenommen, sondern es bei einigen Umstellungen und vor allem Ergänzungen des Inhaltsbereichs belassen. Angesichts der augenblicklichen Tendenz der Kerncurricula in Deutschland, einen kompetenzorientierten Geschichtsunterricht ohne Inhalte zu propagieren, ist dies vorerst eine vertretbare und auch notwendige Gegenposition, wenn man die Sache des praktischen Unterrichts nicht vollends den Verlagen überlassen will. Das bedeutet aber auch, dass das wesentlich in Niedersachsen erarbeitete Modell der Bildungsstandards Geschichte für die Mittelstufe, aus dem inzwischen überall zitiert wird, noch lange nicht ad acta gelegt ist. Das Niedersächsische Kerncurriculum für die Mittelstufe orientierte sich auch über weite Strecken daran.


Der Bundesverband VGD, unser Dachverband, feiert im Jahr 2013 sein 100jähriges Bestehen. Zwei Orte für die Jubiläumsveranstaltung wurden am 26. März auf der Sitzung des Hauptvorstands in Mainz diskutiert, wobei die Entscheidung letztlich vertagt wurde. Der Geschäftsführende Vorstand schlug Leipzig vor, weil die Sachsen die zahlenmäßig größte Gruppe unter den Gründungsmitgliedern stellten. Die meisten Vorsitzenden der Landesverbände machten sich dagegen für Marburg stark, denn in Marburg war 1913 der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands gegründet worden. Als weiterer Grund kommt hinzu, dass die Veranstaltung in Leipzig untergehen würde, denn dort wird 2013 das zweihundertjährige Völkerschlacht-Jubiläum begangen. Dabei wird mit einem internationalen Andrang zu rechnen sein.

Erste Vorbereitungen für das Jubiläum laufen. So entsteht im Augenblick eine ausführliche Darstellung der Geschichte des VGD, die erwarten lässt, dass die jeweilige Zeitepoche sich in der Verbandsgeschichte unmittelbar spiegelt. Dabei warten viele gespannt auf das Kapitel über den VGD in der Phase des Nationalsozialismus.


Für die Osterferien, die jetzt begonnen haben, wünschen wir allen gute Erholung und einen Wiederbeginn Anfang Mai mit frischer Kraft. Für unsere Lüneburger Tagung wünschen wir uns zahlreiche und interessierte Teilnehmer.


Es grüßen vielmals

Dr. Martin Stupperich, 1. Vorsitzender NGLV
Dr. Wieland Sachse, 2. Vorsitzender NGLV

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Frühjahrstagung des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes (NGLV)

am 17. Mai 2011

im Rathaus der Stadt Lüneburg, Fürstensaal


Tagungsablauf:

ab 09.00 Uhr Ankommen, Anmeldung am Tresen, Besichtigung der Verlagsauslagen mit den Neuerscheinungen


09.30 Uhr Begrüßung
Dr. Gerhard Scharf (Bürgermeister der Stadt Lüneburg)

       09.40 Uhr Begrüßung
       Dr. Martin Stupperich (Vorsitzender NGLV)


09.45 Uhr Weltwirtschaft in der Krise – Ursachen, Folgen und Lösungsversuche
PD Dr. Michael C. Schneider (Göttingen)

Parallel: Fragen zur Umsetzung des KC und zur Prüfungsaufgabenstellung im Zentralabitur
StD Peter Heldt

10.30 Uhr Diskussion


11.00 Uhr Kaffeepause


11.15 Uhr Hauptvortrag: Die Hanse - zum Stand ihrer Erforschung und zu ihrem Platz im öffentlichen Bewusstsein
Prof. Dr. Stephan Selzer (Hamburg)


12.00 Uhr Diskussion


12.30 Uhr Mittagspause (parallel: Verbandsvorstandssitzung)


14.00 Uhr Arbeitsgruppen:

1. Dr. Edgar Ring (Stadtarchäologe Lüneburg): Archäologische Funde als Spiegelbild. Lüneburger Handelsbeziehungen zur Spätzeit der Hanse (Museum Lüneburg)

         2. Dr. Christian Lamschus (Direktor des Deutschen Salzmuseums): Salz, Arbeit, Technik: Die Lüneburger Saline und ihre Folgen für die Hansestadt und ihre Region (Salzmuseum)

         3. Dr. Thomas Lux (Stadtarchivar): Wehrhaftes Bürgertum: Militärische Präventionsmaßnahmen der Hansestadt Lüneburg im 14. und 15. - anhand von Quellen des Lüneburger Stadtarchivs

         4. Dr. Joachim Mähnert (Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums): Das Erbe der Hanse. Grenzüberschreitende Kultur- und Vermittlungsarbeit im Ostpreußischen Landesmuseum (Ostpreußisches Landesmuseum)



Anmeldung

zur

Frühjahrstagung des NGLV in Lüneburg am 17. Mai 2011



Hiermit melde ich mich verbindlich zur Frühjahrstagung des NGLV

am 17.05.11 in Lüneburg an:



Vorname und Nachname



Schule



Tel.-Nr. E-mail-Adresse



Ich möchte anstelle des Vortrags über die Weltwirtschaftskrise an der Arbeitsgruppe unter der Leitung von Herrn Heldt über das Kerncurriculum und die Prüfungsaufgabenstellung im Zentralabitur teilnehmen.



Arbeitsgruppen:

Ich melde mich verbindlich zu folgender Arbeitsgruppe an:


  • Dr. Edgar Ring (Stadtarchäologe): Archäologische Funde als Spiegelbild. Lüneburger Handelsbeziehungen zur Spätzeit der Hanse (findet im Museum Lüneburg statt)


  • Dr. Christian Lamschus (Direktor des Salzmuseums): Salz, Arbeit, Technik. Die Lüneburger Saline und ihre Folgen für die Hansestadt und die Region (findet im Salzmuseum statt)


  • Dr. Thomas Lux (Stadtarchivar): Wehrhaftes Bürgertum. Militärische Präventionsmaßnahmen der Hansestadt Lüneburg im 14. und 15. Jh. – anhand von Quellen des Lüneburger Archivs


  • Dr. Joachim Mähnert (Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums): Das Erbe der Hanse. Grenzüberschreitende Kultur- und Vermittlungsarbeit im Ostpreußischen Landesmuseum (findet im Ostpreußischen Landesmuseum statt)





Anmeldedatum Unterschrift


Bitte senden Sie dieses Formular bis zum 10. Mai an:

OStD i.R. Dr. Martin Stupperich

Weidengrund 3

30657 Hannover

Tel: 0511/ 650562

Fax: 0511/ 9055004

E-Mail:
stupperich.vgd@web.de
kontakt@vgd-nds.de



OStD i.R. Dr. Martin Stupperich

Weidengrund 3

30657 Hannover

Tel: 0511/ 650562

Fax: 0511/ 9055004

E-Mail: stupperich.vgd@web.de



 

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